Composizion
Ident. Nr.: A IV 439
ObjID: obj:962233
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1918
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: ComposizionÜbersetzung: CompositionKomposition, Figur
- Provenienz
- im Besitz des Künstlers,
1981Staatlicher Kunsthandel der DDR, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig,
1981 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 80 x 60 cm
- Erwerbung
- 1981 Ankauf aus dem Staatlichen Kunsthandel der DDR, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962233
Objektbeschreibung
Die Musikalität seiner Bildformen ist ein Hauptcharakteristikum im Werk Behrens-Hangelers, der sowohl Malerei bei Lovis Corinth und Hans Baluschek studierte als auch Musik bei Ferruccio Busoni. Das aus dem Frühwerk stammende Gemälde „Composizion, Figur“ zeigt bereits die für den Künstler typische Malweise, die geometrischen Formen durch parallele, meist horizontale Strichrasterungen aufzulösen, um so einen Vibrationseffekt der Farbe zu erzielen. Durch diese Weiterführung des Pointillismus gab der Maler seinen Werken eine fast textil wirkende Struktur – eine Technik, die er in den 1920er-Jahren weiterentwickelte. Während seine Kunst unter dem nationalsozialistischen Regime als „entartet“ diffamiert wurde, galt sie in der DDR als formalistisch. Zwar war Behrens-Hangeler zwischen 1949 und 1963 als Lehrer an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee tätig, konnte aber seine eigene Kunstauffassung nicht vermitteln, da sie der offiziellen Staatskunst, dem sozialistischen Realismus, diametral entgegenstand. | Irina Hiebert Grun
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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