Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1951
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Loschwitzer Hafen mit SchlepperÜbersetzung: Loschwitz Harbour with a Tugboat
- Provenienz
- Nachlass/Vermächtnis: Charlotte Hassebrauk, Dresden,
1974–1976Ministerium für Kultur der DDR,
1976 - Mai 1977 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 62 x 95 cm
- Erwerbung
- 1977 Ankauf des Ministeriums für Kultur aus dem Nachlass des Künstlers aus Mitteln des Kulturfonds der DDR
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962598
Objektbeschreibung
Hassebrauk wohnte auf den Loschwitzer Höhen östlich der Dresdener Altstadt am gegenüberliegenden Elbufer. Dresden und seine Umgebung waren für den Maler über Jahrzehnte bevorzugte Sujets. Die Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Stahl-Hängebrücke im Hintergrund des Gemäldes „Loschwitzer Hafen mit Schlepper“ (A IV 341), auch als „Das blaue Wunder“ bekannt, taucht als Bildmotiv häufig in Hassenbrauks Œuvre auf. Hier dient die Brücke der Orientierung, denn weder der schwarze Schlepper mit Schornstein noch der Hafen von Loschwitz sind ohne Hinweis als solche erkennbar. Hassebrauk arbeitete in einem gestischen Malstil mit stimmungsvollen Farben und vereinfachten Formen. Das Gemälde „Dorf an der Elbe“ (A IV 342) verwendet eine ähnliche Mischung aus Blau-, Grau- und Rosatönen für den Himmel sowie Blau und Weiß für den Fluss, jedoch spiegelt das Wasser die bunten Farben der Häuser wie an einem sonnigen Tag. Mit ihrem leicht expressionistischen Duktus bringen diese Stadtlandschaften eine individuelle, emotionale Wahrnehmung eines Ortes zum Ausdruck und stehen damit im Gegensatz zum damals angesagten Realismus in der Malerei. | Emily Joyce Evans
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.de