Ruhender Mann
Ident. Nr.: A III 660
ObjID: obj:963117
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1856/1857
- Provenienz
- Eduard Picford, London,
367929Karl Wilhelm Zitzmann,
3.3.1925Auktion: Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin, und Hugo Helbing, München,
367938Privatbesitz, Chemnitz,
376530Georg Caspari, München,
1930Nachlass/Vermächtnis: Annie Caspari, München,
1930–1.8.1933Übereignung: Bankhaus Hardy & Co., München,
367927Übereignung: Dresdner Bank, Filiale München,
15.8.1935Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935 - Material / Technik
- Öl auf Pappe
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 71 x 125,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963117
Objektbeschreibung
Die große Studie zeigt einen muskulösen Mann bildfüllend auf einem Tierfell liegen. Er ist lediglich mit einem Lendenschurz aus Fell bekleidet dargestellt. Sein Kopf ruht auf der rechten Hand, hinter ihm ist ein Stab erkennbar. Der Hintergrund zeigt eine karge Felslandschaft und ein Gewässer. Die ungelenke Darstellung wurde von Hermann Uhde-Bernays als ein Werk von Feuerbach identifiziert (vgl. Die Sammlung eines süddeutschen Kunstfreundes, Aukt.-Kat., Berlin 1925, Nr. 48). Innerhalb der römischen Werkphase (1856–1873) würde sie sich sinnvoll dem, freilich skizzenhafteren, Bild »Ruhende Nymphe am Wasser« (Verbleib unbekannt; vgl. H. Uhde-Bernays, Feuerbach, München 1929, Nr. 164, Abb. 141, S. 169) zuordnen lassen. Die rauhen Felsen würden dann hier, im Gegensatz zu dem Wald hinter der Nymphe, den Ausdruck von Männlichkeit verstärken. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a