Die Straße
Ident. Nr.: A III 436
ObjID: obj:963124
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1932-1946
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Die StraßeÜbersetzung: The Street
- Provenienz
- Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten,
1952 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 105 x 105 cm
- Erwerbung
- 1952 Überweisung der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten der DDR
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963124
Objektbeschreibung
Im Anschluss an sein Studium bei Erwin Hahs an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule (heute Burg Giebichenstein) in Halle lebte Zilling einige Zeit in Hamburg und Paris, bevor er nach Halle zurückkehrte und nahe der an der Seebener Straße gelegenen Burg Giebichenstein wohnte. 1926/1927 hielt er sich in Paris auf und beschäftigte sich dort vor allem mit dem Nachimpressionismus, was für sein künstlerisches Schaffen prägend wurde. „Die Straße“, vermutlich die Seebener Straße selbst (vgl. Paul Zilling, 1900–1953. Malerei und Zeichnungen, Ausst.-Kat. Hallescher Kunstverein, Halle, 2004, S. 28), erinnert etwas an Zillings Pariser Straßenszenen (ebd., S. 14–20). Sie führt zum Horizont und damit auf den Himmel zu, dessen Farben sie auf ihrer nass wirkenden Oberfläche spiegelt. Das Grün der Bäume ist verblasst. Die vereinfachten Formen der Gebäude links im Vordergrund sind fast bis zur Abstraktion reduziert, verleihen aber in ihrer Farbigkeit dem sonst sehr kühlen Bild etwas Wärme. Zilling war mit dem Bildhauer und Grafiker Gerhard Geyer befreundet, lebte jedoch weitgehend zurückgezogen. Er starb jung an Multipler Sklerose, deren erste Anzeichen sich bereits vor dem 30. Lebensjahr gezeigt hatten und die seiner Tätigkeit als Maler ein frühes Ende setzte. | Emily Joyce Evans
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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