736/81
Ident. Nr.: FNG 19/82
ObjID: obj:963130
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1981
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: 736/81Bild 736/81
- Material / Technik
- Acryl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 185 x 200 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963130
Objektbeschreibung
Geiger widmete sich über mehrere Jahrzehnte der Untersuchung der Farbe als eigenständigem Element im Medium des Bildes. Mit Gotthard Graubner, Johannes Geccelli, Blinky Palermo und Imi Knoebel zählt er zu den Hauptvertretern der Farbfeldmalerei in Deutschland. Im Zuge seiner phänomenologischen Erkundung setzte er zunehmend auf größtmögliche formale Reduktion, um den Fokus auf das Wesentliche – die Farbe – zu lenken. Zu den Reduktionsstrategien, die Geiger bereits ab den 1950er-Jahren mit dem Ziel der Intensivierung des Farberlebens verfolgte, gehörte der Verzicht auf Mehrfarbigkeit. Spätestens ab Mitte der 1960er-Jahre wurde Rot in all seinen Abstufungen zu seiner bevorzugten Farbe. Vorwiegend arbeitete er mit Tönen zwischen Rotorange und Rotviolett. Seine Entscheidung für Rot als zentrales Ausdrucksmittel thematisierte er häufig – sowohl in Gesprächen als auch in Schriften, darunter „Gedanken zur Farbe“ (1978) und „Farbe ist Element“ (1990). In seinem „Rotbuch“ von 1975/1978 schreibt er etwa: „Rot ist die Farbe, Rot ist schön. Rot ist Leben, Energie, Potenz, Macht, Liebe, Wärme, Kraft. Rot macht high, ist Droge.“ (Rupprecht Geiger, „Rotbuch 1975/1978“, Faksimile-Ausgabe, Stuttgart, 1998, o. S.) | Catherine Nichols
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.de