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Konkretes Relief

Ident. Nr.: FNG 5/79

ObjID: obj:963507

Credit: Erworben durch die Freunde der Nationalgalerie
n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Hans Arp (1886 - 1966),
Künstler*in
Datierung
Herstellung: 1916-1923
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Konkretes Relief
Originaltitel: Relief concret
Übersetzung: Concrete Relief
Provenienz
Schenkung: Sammlung Hannah Höch, Berkub,
um 1923 - 1978
Nachlass/Vermächtnis: Nachlass Hannah Höch,
1978–1979
Material / Technik
Holz, polychrom gefasst
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 21,4 x 27,7 x 7 cm
Erwerbung
1979 Ankauf aus dem Nachlass Hannah Höch, Berlin (West), durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie

Objektbeschreibung

Ähnlich wie das „Konkrete Relief“ von 1916/1917 (FNG 3/79) setzt sich die gleichnamige Arbeit von 1916/1923 aus verschiedenen organisch geformten farbigen Holzplatten zusammen. Die einzelnen Teile, für die Arp Schablonen gefertigt hatte, ließ er von einem Schreiner schneiden. Auf die Idee kam es an, nicht auf die handwerkliche Ausführung, denn man erkenne den guten Maler daran, „daß er seine Bilder nach telefonischen Angaben beim Tischer bestellte“ (Alexander Partens [Arp], Dada-Kunst, 1919, in: Richard Huelsenbeck [Hrsg.], Dada-Almanach, Berlin 1920, S. 89). Das Zusammensetzen und Verschrauben der einzelnen Teile übernahm Arp indes selbst. Die Formen wecken, obwohl abstrakt, oft Assoziationen an Zweige oder Blätter, auch Ovale erscheinen in seinen Werken – wie in diesem Relief – wiederholt. Insbesondere Letztere, die für den Nabel stehen, waren für Arp Ausgangspunkt und Maß seiner Kunst und begleiteten ihn durch seine gesamte Schaffenszeit – eine Urform, aus der sich nach Arp alle anderen Formen entwickelten. Dieser Formenwandel setzte sich auch nach der vermeintlichen Vollendung eines Werkes fort: durch variable Möglichkeiten der Präsentation oder die Veränderung einzelner Formen oft noch Jahre später. „Konkretes Relief“ hing – als Hochformat – Mitte der 1920er-Jahre im Atelier von Hannah Höch, in dem es womöglich auch entstanden war. 1968 berichtete die Künstlerin: „[…] 1923 lernten wir uns näher kennen. Er arbeitete auch in meinem Atelier. Er machte zu der Zeit auch bei mir diese wunderschönen, zartfarbigen Relief-Plastiken“ (zit. nach Hans Ohff, Hannah Höch, Berlin [West] 1968, S. 27). | Maike Steinkamp

Letzte Aktualisierung: 28.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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Liebespaar

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