Nomadenfundstätte
Ident. Nr.: B 25/5
ObjID: obj:963642
1952 erworben durch das Land Berlin
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1948
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: NomadenfundstätteÜbersetzung: Nomads' Site
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 50 x 60 cm
- Erwerbung
- 1952 Ankauf von Reitzenstein-Seel, Berlin, durch das Land Berlin für die Galerie des 20. Jahrhunderts (West)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963642
Objektbeschreibung
Der 1913 in Hamborn am Rhein geborene Künstler gehört zu den prominentesten Vertretern der westdeutschen Nachkriegskunst. Als Schüler von Johannes Itten war Trökes Anfang der 1930er-Jahre zunächst deutlich von den progressiven Lehrinhalten des vormaligen Bauhaus-Meisters geprägt, wandte sich dann aber zunehmend einem vom französischen Vorbild ausgehenden Surrealismus zu. Darüber hinaus war Trökes sehr an außereuropäischen Kunst- und Kulturformen interessiert. In seiner Bibliothek haben sich zahlreiche Bände zur afrikanischen und asiatischen Kunst und dem Kunsthandwerk dieser Kontinente erhalten. Da ihm politische und wirtschaftliche Umstände erst Jahre später längere Fernreisen erlaubten, mögen diese Publikationen wichtige Anregungen für sein Kunstschaffen enthalten haben, etwa bei der Themen- und Formfindung für „Nomadenfundstätte“. Wie bei einer archäologischen Ausgrabung ordnete der Maler Fragmente als Farbflächen auf dunklem Grund an, als wären sie einander zugehörig, um ein größeres Ganzes zu bilden. | Dorothea Schöne
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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