The Big A
Ident. Nr.: FNG 11/80
ObjID: obj:963760
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1962
- Provenienz
- im Besitz des Künstlers,
729272Galerie Renèe Ziegler, Zürich,
1980 - Material / Technik
- Liquitex auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 293 x 423 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963760
Objektbeschreibung
Auf der Suche nach einer „objektiven“ Kunst entwickelte der US-Amerikaner Held eine Reihe von Gemälden, in denen er mit geometrischen Formen wie Rechteck, Quadrat und Trapez experimentierte – ein Weg, der in dieser Arbeit aus seiner Serie „Alphabet Paintings“ anschaulich wird. Der zentrale Buchstabe „A“ kann hier symbolisch für das US-amerikanische Lebensmotto „Think Big“ gesehen werden und für den Übergang Helds von seinen Gemälden des Abstrakten Expressionismus der 1950er-Jahre zu einer strengeren Formsprache. Die klaren Konturen und leuchtenden Farben betonen die flächige Gestaltung des monumentalen Gemäldes und schaffen gleichzeitig die Illusion räumlicher Tiefe. Von 1950 bis 1953 lebte Held in Paris, wo er Zeichnen und Bildhauerei studierte. Nach New York zurückgekehrt, begann seine intensive Auseinandersetzung mit den Strömungen der europäischen Avantgarde. Zu Beginn der 1960er-Jahre begann er seine Bildsprache weiterzuentwickeln und malte in einem Stil, der auf Minimalismus und Präzision basiert. Dieses Werk ist Teil jener „Hard-Edge“-Phase, in der er auf ungemischte Farben und scharfe Farbkanten setzte. Zudem verzichtete er auf Farbverläufe, um die klare Abgrenzung der Farben voneinander zu betonen. Hilfsmittel ist neben einem Pinsel unter anderem Kreppband, um besonders präzise Kanten zu ermöglichen. | Josephine Schalk
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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