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Dreiklang

Ident. Nr.: A III 492

ObjID: obj:966202

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Georg Muche (1895 - 1987),
Künstler*in
Datierung
1919/1920
Weitere Titel
Sammlungstitel: Dreiklang
Übersetzung: Triad
Geografische Bezüge
Provenienz
Auktion: Galerie der Sturm, Berlin, Versteigerungsausstellung. Werke der Meister des Staatlichen Bauhauses,
15.12.1921
Dr. Fritz Salo Glaser, Dresden,
5.12.1921–1956
Kauf: Nachlass Dr. Fritz Salo Glaser, Aga Glaser, Dresden,
1943 - 6.1965
Material / Technik
Öl auf Leinwand
Abmessungen
Höhe x Breite: 75 x 53 cm
Erwerbung
1965 Ankauf aus dem Nachlass von Dr. Fritz Salo Glaser, Dresden

Objektbeschreibung

Im Dezember 1921 fand in der Berliner Galerie Der Sturm eine Versteigerung zugunsten des noch jungen Bauhauses in Weimar statt. Muche steuerte eine „Komposition“ bei, für die der Dresdner Rechtsanwalt Fritz Salo Glaser den Zuschlag erhielt. Er war es vermutlich auch, der das Bild neu als „Dreiklang“ betitelte. Der Künstler selbst hätte den von Walter Gropius im April 1919 geprägten Begriff, der in diesem Zusammenhang die Einheit von Malerei, Plastik und Architektur bezeichnet, für sein Gemälde vermutlich nicht gebilligt. Die Komposition besteht aus ähnlichen Formen, Gittermotiven und Farbschattierungen wie die anderen Bilder Muches nach dem Ersten Weltkrieg (vgl. etwa „Bild mit dem Gittermotiv in der Mitte“, B 842). Auch dieses Werk kann daher eher der Schaffenszeit vor seiner Tätigkeit am Bauhaus zugeordnet werden. Ob Glaser in dem Gemälde Formen sah, die für ihn eine Verbindung zur Architektur oder Plastik darstellten und daher mit den Intentionen des Bauhauses verknüpft waren, ist nicht überliefert. Als Gropius Muche Ende 1919 einlud, als Meister an das Staatliche Bauhaus in Weimar zu kommen, folgte Muche dem nicht aufgrund von Gropius’ Programm, sondern wegen der dort bereits wirkenden Menschen. In der zweiten Jahreshälfte 1920 begann er mit 25 Jahren als jüngster Meister am Bauhaus zu unterrichten, mit Johannes Itten leitete er den Vorkurs und wurde später Formmeister der Weberei. | Emily Joyce Evans

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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Aufstehendes Pferd

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Das ehemals im Besitz des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Berlin befindliche „Aufstehende Pferd“ aus lebhaft strukturiertem rot-schwarzen Lahnmarmor steht exemplarisch für Graevenitz’ Schaffen, dessen künstlerisch erfolgreichste Phase in die Zeit des Nationalsozialismus fiel. Ab 1937 leitete er die Bildhauerklasse sowie – mit einigen Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen – vom selben Jahr bis 1945 die Kunstakademie in Stuttgart als Direktor. Beim vorliegenden Werk hat von Graevenitz offenbar das Zugleich von noch ruhendem Pferdekörper und sich bereits in Bewegung setzenden Vorderbeinen samt sich aufbäumendem Kopf bildhauerisch gereizt, variierte er das Thema doch mehrfach: so etwa in der monumentalen Travertinskulptur „Aufstehendes Pferd“ von 1934/1935 für den Garten des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart oder in seinem 1934 möglicherweise im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Berliner Olympiageländes entstandenen Entwurf „Pferd in Wellen“ (Verbleib unbekannt). Das heute als Dauerleihgabe in der Stiftung Fritz von Graevenitz in Solitude bei Stuttgart befindliche „Aufstehende Pferd“ aus dem Bestand der Nationalgalerie war von Graevenitz’ bildhauerischer Beitrag auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ 1937 im Münchner Haus der Deutschen Kunst; es wurde 1938 auch unter dem Titel „Leżący koń“ (Liegendes Pferd) auf der Propagandaschau „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ in Warschau und Krakau gezeigt. | Yvette Deseyve

Un-Quadrat rot

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