Jacques de Menasce
Ident. Nr.: D.B. 61
ObjID: obj:967451
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1911
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Jacques de MenasceKnabenbildnis
- Provenienz
- Baron Viktor Adolf von Dirsztay, Wien,
1911 - bis um 1918Baronin de Menasce, Wien,
368175Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin,
1927Kauf: Georg Caspari, München,
wohl 1927 - 1930Nachlass/Vermächtnis: Annie Caspari, München,
1930–1.8.1933Übereignung: Bankhaus Hardy & Co., München,
368173Übereignung: Dresdner Bank, Filiale München,
15.8.1935Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand maroufliert auf Holz
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 95 x 47 cm
- Erwerbung
- 1935 vom Preußischen Staat aus den Kunst-Beständen der Dresdner Bank angekauft und an die Staatlichen Museen zu Berlin überwiesen, Vorbesitz Annie Caspari, München
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/967451
Objektbeschreibung
Das Porträt des sechsjährigen Jacques de Menasce (1905–1960) entstand vermutlich im Sommer oder Frühherbst des Jahres 1911 in Wien. Jacques war der Neffe des Schriftstellers Baron Victor von Dirsztay. Kokoschka illustrierte später dessen Schrift „Lob des hohen Verstandes. Ein Umriss zur Morphologie des Menschen nebst Anmerkungen und einer Einführung“, der 1917 im Verlag von Kurt Wolff in Leipzig erschien; Dirsztays von dem Künstler gemaltes Porträt (um 1910/1911, WVZ Winkler/Erling 1995, 69) hängt heute im Sprengel Museum Hannover. Jacques de Menasce wurde Pianist, kurze Zeit war er Schüler von Alban Berg. 1941 emigrierte er in die USA und lebte fortan in New York. Er spielte neben klassischen und zeitgenössischen Werken auch eigene Kompositionen. | Oliver Seifert
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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