HAHWNOTGOIGZ - 415
Ident. Nr.: NG 21/69
ObjID: obj:967699
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1954
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 266 x 196 cm
- Erwerbung
- 1969 Schenkung des Künstlers, Le Pecq bei Paris
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/967699
Objektbeschreibung
Die Werke des tschechisch-französischen Malers, Dichters und Schriftstellers werden dem Informel und der Lyrischen Abstraktion zugerechnet. Serpan hatte Mathematik und Biologie an der Sorbonne studiert, 1953 in statistischer Biologie promoviert und lehrte dieses Fach dort. Im Bereich der Malerei blieb er Autodidakt, bezog jedoch vielfältige Einflüsse sowohl aus der Mathematik als auch aus der Biologie. In den Jahren 1946–1948 war er Mitglied der Surrealisten-Gruppe um André Breton in Paris gewesen und stark von der Idee der Écriture automatique inspiriert. Seine früheren Werke zeigte er in der Ausstellung „Le Surréalisme en 1947. Exposition internationale du surréalisme“. 1951 nahm der Künstler an der berühmten Ausstellung „Les Signifiants de l’Informel“ teil, die von dem Kunstkritiker und Kurator Michel Tapié veranstaltet wurde. Anlässlich dieser Ausstellung ging der Begriff „Informel“ in die Kunstgeschichte ein. Das Bild „HAHWNOTGOIGZ – 415“ stammt aus der Werkgruppe „Signes et espaces habités“ (Zeichen und bewohnte Räume), die Serpan zwischen 1952 und 1961 schuf. Biomorphe pastose Strukturen bilden dynamische Formen und Kraftfelder, die als Abbildung von mentalen Zuständen betrachtet werden können. Die Werktitel bringen Serpans Faszination sowohl für Mathematik als auch für Literatur und poetische Metaphern zum Ausdruck. | Marta Smolińska
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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