Innen
Ident. Nr.: FNG 18/82
ObjID: obj:967952
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1981
- Material / Technik
- Acryl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 201 x 100 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/967952
Objektbeschreibung
Geccelli wird meist in der Tradition der Farbfeldmalerei verortet. Für ihn, ebenso wie für seine Zeitgenossen Rupprecht Geiger und Gotthard Graubner, war die Farbe von zentraler Bedeutung. Farbe war, erklärte er, „kein Attribut“, wie er es als junger Künstler angenommen habe, sondern vielmehr „das Wasser“, in dem er schwimme, „die Luft“, die er atme, „das Medium“, dem er sich anvertraue. Es ist das Medium, „in dem alles Gestalt gewinnt“ und dem er zu entlocken habe, was er „in seinem Innersten“ eigentlich wolle (Geccelli, in: GECCELLI. Farblicht und Schatten, Ausst.-Kat. Berlin, Berlinische Galerie, 2006, S. 37). Neben der Farbe war ihm auch die menschliche Figur wichtig. Im nahezu monochrom blau erscheinenden Werk „Innen“ von 1981 erhebt sich die lebensgroße Figur wie eine geisterhafte Erscheinung aus dem Grund des Gemäldes. Um diesen fein nuancierten Effekt zu erreichen, experimentierte Geccelli jahrelang. 1968 begann er mit seinen Farbuntersuchungen, 1970 ließ er erstmals eine gehende Figur in spektralen Lichtfarbstreifen erscheinen, 1971 beschloss er, auf die Umrisslinie der Figur zu verzichten und diese stattdessen aus Farbflecken entstehen zu lassen, und 1973 schuf er die ersten Bilder, in denen die Figur jeweils im Farbkontinuum sichtbar ist. Doch erst ab Mitte der 1970er-Jahre wurde aus der menschlichen Figur jene leise Andeutung, jene lange gesuchte und durch Abwesenheit definierte Präsenz, die dem Gemälde „Innen“ zugrunde liegt. | Catherine Nichols
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.de