Medaille Wilhelm von Bode
Ident. Nr.: NG 63/61
ObjID: obj:968336
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie / Andres Kilger // Ludwig Gies (1887 - 1966), Medaille Wilhelm von Bode, 1920 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2021
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1920
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Medaille Wilhelm von BodeÜbersetzung: Medal for Wilhelm von Bode
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Bronze
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 11,1 x 12,1 x 0,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/968336
Objektbeschreibung
Die Medaille zu Ehren des Kunsthistorikers Wilhelm von Bode (1845–1929) gehört zu einer Reihe vergleichbarer Exemplare, die Gies im Negativschnitt geschaffen hat. Dabei schnitt er das Motiv direkt in eine Gipsplatte, bevor es positiv in Metall geformt wurde. Vermutlich entstand diese Medaille anlässlich von Bodes 75. Geburtstag. Auf der Vorderseite ist ein Bildnis des Kunsthistorikers zu sehen, das an eine Karikatur grenzt. Überlängt und kantig sind die Gesichtszüge wiedergegeben. Die Augenbraue sticht hervor, über die Wange erstreckt sich fast parallel zur Nase eine Linie, das Auge ist verhältnismäßig klein, das Ohr dagegen sehr groß. Auch die Buchstaben der umlaufenden Inschrift sind überlängt. Die Rückseite zeigt den auf einem Sockel sitzenden Bode bei seiner Tätigkeit. Sein Fuß und eine Schulter scheinen zwei Skulpturen zur Seite geschoben zu haben, während er einen Rahmen in den überdimensionierten Händen hält. Bode selbst hat diese Darstellung wenig geschätzt (Leopold Reidemeister an Kurt Müller, 14.2.1961, SMB-ZA, II/VA 15865). Im selben Jahr schuf Gies weitere Medaillen mit ähnlichen stilisierten Merkmalen (WVZ Ernsting 1995, 204–207). Sie und seine Plaketten sind neben Porträts auch allegorischen Szenen und religiösen Motiven gewidmet. | Emily Joyce Evans
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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nng@smb.spk-berlin.de