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Ident. Nr.: D (13 N 1) 1129/1988

ObjID: obj:984498

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
um 1900
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe: max. 84 cm
Länge: max. 143 cm
Breite: max. Seitenausdehnung der Wangen: 61 cm
Breite: des Fußendes: 24 cm

Objektbeschreibung

Die "Wellenbadewanne" gleicht im Seitenaufriss in etwa der Form einer Welle.Sie besitzt keine Füße, sondern ruht auf ihrem in Längsrichtung geschwungenem Bodenblech. Dieses fällt vom Fußende sacht ab, schwingt aber etwa auf Höhe der Hüfte rasch hoch, hinterfängt die Schulterpartien des Badenden und reicht bis über dessen Haupt. Die Seitenbleche vollziehen diesen Schwung mit, buchten nach den Seiten hin aus und bilden am Kopfende breite Wangen aus. Die Ränder der Seitenbleche sind nach innen hin gefalzt. Am Fußende befindet sich der Ausfluss.
Der Ausfluss (Dm. 3 cm) besitzt ein Gewinde, das eine Flügelschraube aufnimmt. Die Oberseite des Fußendes ist ebenfalls mit Zinkblech auf ungefähr 20 - 25 cm (geschwungen) abgedeckt. Darauf im Profildruck:
"Moosdorf & Hochhäusler
Fabrik - Marke
D. R. P. (Deutsches Reichs-Patent) 51766
BERLIN" und "Bade Hause" (?)
Dazwischen in einem Firmensignet die "Wellenbadewanne" in Seitenansicht, darinnen eine stehende Gestalt mit erhobenen Armen.
Zum Fußende die Produktionsnummer (?): 38072
Der Badende sitzt also in einer fast allseitig geschlossenen Form.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.