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Ident. Nr.: I. 7601

ObjID: obj:1521985

Credit: Schenkung des Nachlasses von Alfred und Eva Cassirer

Details (expert)

Date(s)
13. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Dimensions
Höhe: 4 cm
Durchmesser: 13 cm
Durchmesser: 8 cm Fuß
Wandungsstärke: ca. 0,5 cm

Object Description

Kleiner Teller mit hohen Fuß, verziert in der so genannten Minai-Technik, d.h. mit Schmelzfarben und Vergoldung über der Glasur.
Die reiche und bunte Verzierung zeigt zwei badende Personen, wohl eine Frau und ein Mann, in einem Gewässer, in dem sich etliche Fische und eine Krabbe tummeln. Am Rand Pflanzen und Blütenstauden mit auffliegenden Vögeln.
Das Auftragen der verschiedenen Farben und das mehrfache Brennen erforderten großes Geschick und Erfahrung der Töpfer. In der Mina'i-Technik hergestellte Gefäße wurden wie hier häufig zusätzlich mit Blattgold verziert.

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.