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Ident. Nr.: 1889,156

ObjID: obj:1524063

Details (expert)

Date(s)
Ende 16. Jahrhundert
Datierung engl.: late 16th century
Dynastie: Osmanen
Dynastie - engl.: Ottomans
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Herkunft (Allgemein): Türkei,
Land
Dimensions
Höhe: 173 cm
Breite: 128 cm
Gewicht: ca. 6 kg

Object Description

Osmanischer Nischen-Teppich. Die rotgrundige Nische schließt oben mit einem hufeisenförmig geschwungenen Bogen ab, der auf zwei schmalen, mit Rauten verzierten Säulen ruht. Die Säulenbasen sind dreidimensional wiedergegeben, die Kapitelle erinnern an korinthische Formen. Die hellgrünen Zwickel sind mit geschwungenen Blütenstauden gefüllt, wie sie auch als Fliesendekor bei osmanischen Gebetsnischen erscheinen. Die helle Bordüre ist mit einer Wellenranke verziert, die mit zahlreichen zarten Blüten und Lanzettblättern besetzt ist. Es lassen sich Nelken, Tulpen, Rosen, Päonien und Hyazinthen identifizieren. Die Hauptbordüre wird von zwei Mitläuferstreifen mit Rosettendekor eingefasst. Der Teppich ist aus mehr als 15 Fragmenten zusammengesetzt; er weist zahlreiche Gebrauchsspuren auf, allerdings keine, die spezifisch für einen Gebetsteppich wären.
Das kostbare Grundgewebe (Seide), die qualitätsvolle Entwurfszeichnung und deren Ausführung weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Nischen-Teppich um ein Erzeugnis einer osmanischen Hofmanufaktur handelt.

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.