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Ident. Nr.: I. 6210

ObjID: obj:1525502

Details (expert)

Date(s)
1186 - 1215
Datierung engl.: late 12th - early 13th century
Dynastie: Mongolen
Dynastie - engl.: Mongols
Provenance
Erich Alexander,
vor 1928 bis vor 8.1931 / 2.5.1933
Übereignung: Deutsche Orientbank,
vor 8.1931–16.3.1933
Übereignung: Dresdner Bank,
16.3.1933 / 2.5.1933 bis 15.8.1935
Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
ab 15.8.1935
Dimensions
Höhe: 25,3 cm
Durchmesser: 19,3 cm
Durchmesser: 5,3 cm Rand
Durchmesser: 9,2 cm Fuß
Acquisition
1935 vom Preußischen Staat aus den Kunst-Beständen der Dresdner Bank angekauft und an die Staatlichen Museen zu Berlin überwiesen, Vorbesitz Erich Alexander, Berlin

Object Description

Kugelige Flasche mit kurzem Hals und schalenartig erweiterter Mündung. Der Körper ist mit separat gefertigten, durchstochenen und aufgesetzten Vasenmotiven und Tropfenbuckeln verziert; alle Formen sind rot konturiert. Dazwischen befinden sich aus kleinen plastischen Punkten gebildete, unregelmäßige Flächen.

Der kurze Hals ist ebenfalls mit dem Punktmuster dekoriert, während um die Mündung ein rot konturierter, sich plastisch abhebender Schriftfries mit einem arabischen Segenswunsch verläuft. Nach der Bemalung und dem Brand wurden alle plastischen Elemente mit Blattgold bedeckt.
Diese aufwendige Herstellung und Verzierung von Prunkgeschirr, Flaschen und dazugehörige Schüsseln, beschränken sich auf einen nur kurzen Zeitraum. Die Technik bildet eine Variante der so genannten Minaʾi-Technik, d.h. mit Schmelzfarben und Vergoldung über der Glasur.

Last updated: 24.08.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.