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Ident. Nr.: 1887,974

ObjID: obj:1937298

Details (expert)

Date(s)
17./18. Jahrhundert
Datierung engl.: 17th - 18th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Indien,
Land
Dimensions
Höhe: 152 cm (größtes Fragment)
Breite: 38 cm (größtes Fragment)
Objektmaß: ehemals 500 x 257 cm

Object Description

Fragmente eines sogenannten Portugiesen-Teppichs. Der Teppich wurde durch einen Brand während des Krieges zerstört. Erhalten sind nur noch Teile einer dunkelblaugrundigen Bordüre, die mit Blütenranken verziert und mit einer gelbgrundigen Nebenbordüre versehen ist, die eine Wellenranke und Blüten aufweist. Ursprünglich war im Zentrum des Mittelfeldes ein Medaillon in den Zwickeln Szenen mit portugiesischen Schiffen, Schwimmern und Seeungeheuern zu sehen. Dementsprechend werden diese Teppiche auch Portugiesen-Teppiche genannt. Vgl. 1885,248.

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.