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Weiß und rot gepunktetes Nachmittagskleid

Ident. Nr.: 2003,KR 465

ObjID: obj:893460

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Madeleine Vionnet (1876 - 1975),
Designer*in
Date(s)
um 1935
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Frankreich
Dimensions
Länge: 123 cm

Object Description

Weich fließendes, die Taille betonendes Nachmittagskleid aus dunkelblauem mit Punkten bedrucktem Crêpe de Chine, der in Schrägschnitt verarbeitet wurde. Das blusig fallende Oberteil mit U-Boot-Ausschnitt und Schalkragen ist seitlich über der Schulter beidseitig mit je einem Druckknopf zu raffen und zu schließen. Die langen, schmalen Raglanärmel sind am Unterarm in der Ärmellnaht geschlitzt. Über eingesetzten Seitenteilen des glockig fallenden Rocks wird die nach unten verlegte Taille beidseitig durch doppelte Bänder betont, die vorn locker zu einer Schleife gebunden werden. CW

Last updated: 29.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR