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Pahlavi Leder mit einer Notiz über die Bezahlung für Schuhwerk

Ident. Nr.: P 8863

ObjID: obj:1393048

Details (Expert)

Beteiligte
[Gustav] Travers (1874),
Käufer*in
Datierung
Genauer: 619 – 629 n. Chr.
Weitere Titel
Sammlungstitel: Pahlavi Leder mit einer Notiz über die Bezahlung für Schuhwerk
Übersetzung: Pahlavi leather with a note about payment for footwear
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 9,6 x 5,5 x 0,07 cm

Objektbeschreibung

Aus dem Fayum stammt dieser Pahlavi-Text aus dem 7. Jahrhundert nach Christus. Als Ägypten sassanidische Provinz war (619-629 n. Chr.), wurde für kurze Zeit Pahlavi, die persische Sprache und Schrift der Zeit, verwendet. Es handelt sich um ein Lederfragment mit einem Text über die Bezahlung von Schuhwerk.
V. Lepper

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).