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Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend

Ident. Nr.: 1911,123

ObjID: obj:1872191

Details (Expert)

Datierung
um 1200
Abmessungen
Objektmaß: 7,93 x 4,1 x 0,8 cm (Höhe des sichtbaren Ornamentfeldes: 7,04)
Gewicht: 37,7 g

Objektbeschreibung

Hochoblong orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus einem Stamm emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Die gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) in der Mitte und an den Ecken der Beschlagplatte sitzen in kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die Fassung und der Stein an der rechten sowie der Stein an der linken unteren Ecke fehlen. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befinden sich über die Rahmung überstehende Befestigungslaschen, die jeweils etwa in der Mitte ein Nagelloch aufweisen. Sonst befinden sich keine weiteren Nagellöcher in der Platte. LL

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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