Logo

Messer, Gabel und Löffel mit zugehörigem Lederfutteral

Ident. Nr.: 2014,13 a-d

ObjID: obj:1903556

Nachlass Marianne Brockhaus

Details (Expert)

Datierung
1793 oder früher
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: Etui 25,3 x 5,8 x 3,5 cm
Länge x Breite: Messer 23,8 x 2,1 cm
Länge x Breite: Gabel 19,8 x 2 cm
Länge x Breite: Löffel: 20,3 x 4,2 cm
Gewicht: Messer 71,7 g
Gewicht: Gabel 49,6 g
Gewicht: Löffel 44,1 g

Objektbeschreibung

Das aus einem Messer, einer zweizinkigen Gabel und einem Speiselöffel bestehende Reisebesteck befindet sich in einem zugehörigen Lederfutteral mit Goldprägung. Die Klinge des Messers in Form einer deutschen Krumme, der Löffel mit ovoider Laffe besitzt einen flachen Stiel in Hannoveraner Form.
Marken: an der Klinge nicht identifiziertes Schmiedezeichen; an der Zwinge der Gabel stark beriebener Profilkopf und beriebene, nicht identifizierbare Marke; an der Unterseite des Löffelstiels stark beriebener Profilkopf und nicht identifizierte Meistermarke (?) IGW.
Gravuren: an der Oberseite des Löffelstiels die Initialen A•M•W• und die Jahreszahl 1793.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .