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Hellblau-weißes Cocktailkleid

Ident. Nr.: 2005,UR 148

ObjID: obj:2302225

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Uli Richter (1926 - 2021),
Designer*in
Datierung
um 1959
Abmessungen
Länge: 109 cm

Objektbeschreibung

Ärmelloses Cocktailkleid mit eingearbeiteter Corsage und Petticoat aus blau-weißem Chiffon-Organza-Imprimé. Das Kleid ist typisch für die späten 1950er Jahre. Sein tailliert gearbeitetes Oberteil mit dem großzügigen V-förmigen Ausschnitt wird von einem überbreiten Dachkragen fast vollständig verdeckt. Der in der Taille angesetzte Kuppelrock hat vorn einen wie gewickelt wirkenden Überrock. Kragen undSaum des Kleides sind mit Seidenfransen besetzt. Das feine Gewebe zeigt einen naturalistischen Blütendruck und verstärkt die duftige Wirkung des Kleides.
Publiziert in Katalog: Uli Richter. Eine Berliner Modegeschichte, Kat. Nr. 41, S. 192. CW

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .