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Vierteiliges Abendensemble "Anna Karenina"

Ident. Nr.: 2005,UR 137 a-d

ObjID: obj:2305619

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Uli Richter (1926 - 2021)
Datierung
um 1990
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: Jacke 50 cm
Länge: Rock: 100 cm
Länge: Bluse orange: 67 cm
Länge: Bluse hellrot: 56 cm

Objektbeschreibung

Vierteiliges Abendensemble bestehend aus Jacke, Rock und zwei Blusen. Die taillenkurze Jacke ist hoch geschlossen und hat einen Stehkragen. Ihre langen geraden Ärmel sind eingesetzt. Der knöchellange Rock hat einen Taillenbund und ist ringsum in lose Falten gelegt. Das Ensemble kann wahlweise mit zwei Blusen kombiniert werden. Bluse 1 aus rostrotem schwerem Seidensatin wird im Rücken geschlossen und hat einen Umlegekragen sowie lange Ärmel, die in einem Bündchen enden. Bluse 2 ist hellorange, aus leichtem Kunstseidensatin. Auch sie schließt im Rücken und hat lange Ärmel mit einem Bündchen.
Das Modell ist die Wiederholung eines sehr ähnlichen Ensembles, das UR bereits 1975 entworfen hatte. Damals war die Jacke mit Zobel besetzt. CW

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .