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Wandbehang "Begegnung"

Ident. Nr.: G 996

ObjID: obj:2394199

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Marielies Riebesel (20.06.1934–05.03.2015),
Designer*in
Datierung
1986
Abmessungen
Höhe x Breite: 93 x 162 cm

Objektbeschreibung

Betont querrechteckiges Format. Applikation auf Futterleinen, teilweise quiltähnlich mit Wattierung unterlegt. Horizontale Teilung der Fläche etwa im Verhältnis 1:3. Der größere untere Teil mit 4 figurativen Darstellungen. Klar getrennt durch variable Streifenzonen in überwiegend vertikaler Anordnung. Farbwirkung unterstüzt Inhalt. Stufen der Begegnung: von links nach rechts: über kühle Blau- und Grautöne, zu Naturfarben, bis hin zu verhaltenem Rot. Obere Zone: Materialstrukturierung durch Stepperei in Normal- und Zickzackstich, vorwiegend in Schwarz ausgeführt, aber auch Ton-in Ton. Stoffe vorwiegend einfarbig. Daneben auch bedruckt und mit gewebter Struktur.
Oben links und rechts Rand aus Futterleinen, Hängeschlaufen am oberen Abschluss.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .