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Liegendes Kind als Frühling

Ident. Nr.: 1914,84

ObjID: obj:2429675

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Friedrich Wilhelm Alexander Riese ( - 28.12.1851),
Bildhauer*in
Entwurf: Johann Carl Friedrich Riese (8.10.1759 - 21.2.1834),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) (gegründet 1763),
Hersteller*in
Datierung
1803
Geografische Bezüge
Material / Technik
Biskuitporzellan
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 18,5 x 36 x 16 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: „Biskuitfigur ‚Der Frühling‘. Nacktes schlafendes Kind, halb auf der linken Seite mit dem Kopf auf einem Blumenkorb ruhend. Daneben eine Gießkanne. Tafel mit ‚NO 1‘. Holzsockel mit vergoldeten Bronzefüßen. Berlin um 1804 v. Wilhelm Riese unter Leitung v. Modellmeister Riese
eine Zehe des linken Fußes, das Rohrende der Gießkanne und ein Stück vom Rand der Plinthe fehlen. Akademie-Ausstellung Okt. 1804 Nr.438: Ein liegendes Kind der Frühling von Biskuit… vom Elewen Wilhelm Riese modelliert unter Leitung des Modellmeisters Riese ausgeführt. W. Riese seit 1815 Assistent seines Vaters, dessen Nachfolger seit 1834–1841.“
Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
(Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 47)
MAKR

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .