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Sebastianspfeil

Ident. Nr.: 1944,18 (62 d)

ObjID: obj:2437551

Details (Expert)

Datierung
Ende 15./Anfang 16. Jahrhundert vor Christus
Geografische Bezüge
Material / Technik
Blei-Zinn-Legierung, gegossen
Abmessungen
Objektmaß: 17,1 x 57,2 x 3,8 mm
Gewicht: 5,8 g

Objektbeschreibung

Gitterguss in Pfeilform. Den Schaft des Pfeils bilden 16 runde Segmente, die jeweils in Perlschnüre gefasst sind. An den Stößen zwischen den Kreisen sind kleine rhombenförmige Ecken angebracht. Die Spitze des Pfeils ist dreieckig und ebenfalls mit einer feinen Perlschnur gefasst. In der Mitte des Schaftes setzt am neunten und vierten Segment ein Kreis an, der aus zwölf analog gestalteten Segmenten besteht, von denen zwei gleichzeitig Elemente des Schaftes sind. Die letzten sechs Segmente tragen beidseitig je ein federförmiges Element, welche in einem Winkel von etwa 60° nach schräg hinten verlaufen und die Fiederung des Pfeils bilden. HK

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .