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Admiral Abraham Duquesne aus der Serie Grands Hommes

Ident. Nr.: S 1417

ObjID: obj:2451588

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Martin Claude Monot (1733 - 1803),
Bildhauer*in
Ausführung: Porzellanmanufaktur Sèvres (gegr. 1738/56),
Hersteller*in
Datierung
1785
Geografische Bezüge
Material / Technik
Biskuitporzellan
Abmessungen
Höhe: 52 cm
Höhe x Breite x Tiefe: Fragment ca. 8 x 6,5 x 6 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Porzellanfigur (Biskuit) Duquesne. Stehend, in Schrittstellung, mit dem rechten Arm weit hinauszeigend, mit der Linken das Schwert umklammernd, den Kopf nach seiner linken Seite hingewendet. In phantastischer Tracht, eine breite Schärpe über der Brust und einen Federhut auf dem Kopfe. Hinter ihm ein Mörser mit einem Löwenkopf, unten um ihn herum ein Tau dreifach herum geschlungen. Anker, Kanonenkugeln, Segel. Rechteckiger Sockel, eingeritzt: L R 14 Beschädigungen am Anker und am Schwert, der Zeigefinger der rechten Hand abgebrochen. Sèvres 1785 Aus der „Serie grands hommes“ Modell von M. C. Monot"
"Seit 1774 wurden jährlich zwei Statuetten berühmter Männer für den König verfertigt. Zwanzig dieser Bildnisse, die zumeist wenig gelungen sind, wurden dem Prinzen Heinrich von Preußen bei seinen Besuchen in Paris 1784 und 1788/89 von Ludwig XVI. geschenkt und befinden sich noch jetzt im Königlichen Schloß zu Berlin." Brüning/Schnorr v. Carolsfeld 1914, S. 251
Diese Plastik stammt aus dem Berliner Schloß und wurde während des II. Weltkrieges im Auslagerungsort zerstört. Sie konnte nur fragmentiert geborgen werden. MAKR

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal mit Genien und Schraubfuß

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Ausfall aus einer belagerten Stadt

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Das kleine, von einem schmalen silbergelben Rahmen eingefasste Kabinettstück ist auf Nahsicht angelegt. Rechts im Bild erblickt man eine Stadt, die durch eine hohe Mauer und dicke wehrhafte Türme, einen Festungsgraben und einen niedrigen Wall geschützt ist. Von den Hausdächern wehen breite, gelbweiß gestreifte Fahnen, und links auf einer halbrunden Bastion zeigen dicke Rauchwolken, dass dort soeben zwei Feldschlangenabgeschossen wurden. Aus dem Stadttor rechts quillt ein breiter Strom von Fußsoldaten, bewaffnet mit Lanzen und Musketen, und strebt, angeführt von einem berittenen Offizier, den feindlichen Truppen am linken Bildrand entgegen, die sie freilich schon mit angelegten Gewehren erwarten. Während die ersten Söldner das Gefecht bereits eröffnet haben, sieht man im Hintergrund eine Kompanie Reiter mit erhobenem gelb-weiß gestreiftenBanner, die sich in gestrecktem Galopp der feindlichen Kavallerie entgegenwirft.Die Darstellung ist mit Sorgfalt gezeichnet, Stadtmauer, Dächer, Pferde und einzelne Kleidungsstücke sind in hellem Eisenrot, Rahmen und Fahnen in orangegelbem Ton, Bäume und Rasen in sehr lichtem Silbergelb koloriert. Ob die Scheibe als Einzelstück Verwendung fand, ist nicht gewiss, ihres schmalen Formats wegen mag sie auch als Oberbild etwa eines Wappens gedient haben.Anhaltspunkte für die Datierung bietet die Tracht der Soldaten, deren knielange Pluderhosen wie die von hohen Stoffhüten verdeckten Helme ab 1540/50 in Mode waren. Die Stadt weist eine vage Ähnlichkeit zu Nürnberg auf, doch lässt sich die Glasmalerei wegen ihres schmalen Formats mit keinem der dort erhaltenen Stücke vergleichen. Vielmehr erinnert die Schlachtenszene an typische Sujets in den Oberbildern der SchweizerScheiben, weshalb man annehmen möchte, dass sie von dorther stammt.CVMA 98776