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Vase aus einem 5teiligen Vasensatz

Ident. Nr.: HF 128

ObjID: obj:2458871

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Datierung
Mitte 18. Jahrhundert
Abmessungen
Höhe: 20,7 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Satz von fünf Balustervasen:
Mittelvase mit Deckel (124 ab), kleineres Paar mit Deckeln (125 ab, 126 ab), Paar mit Trichterhals (127, 128). Der weiß ausgesparte Grund dicht bedeckt mit blau und gelb staffierten flachen Vergißmeinichtblüten. An Körpern und Deckeln je zwei spitzovale vertiefte Vierpaßfelder mit bunten Watteaubildern in Goldgrund, umrahmt von bunt staffierten Blumenbelägen. Als Deckelknäufe plastische, bunt staffierte Blumen. - Goldränder. - Zwei Knäufe ergänzt.
Schwertermarken bei den Trichtervasen, sonst keine Marken
vgl. die bei Böhler 1937 unter Nr. 467/468 versteigerten Deckelvasen 79,392 ab u. 79,393 ab, die mit 125 u. 126 fast übereinstimmten und entbehrlich waren."

Die Vase ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .