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Scaramuz mit Mops

Ident. Nr.: HF 274

ObjID: obj:2469885

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Johann Friedrich Eberlein (1696 oder 1695-1749),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Datierung
um 1745
Abmessungen
Höhe: 12,3 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Scaramuz mit Mops. Er sitzt mit übergeschlagenem r. Bein auf einer Felsbank nach rechts gewandt zu einem Mops, den er „schönmachen“ lässt. Seine r. Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger ist erhoben, die l. Hand unterstützt die r. Pfote des Hundes. Schwarzes golden gerändertes Kostüm und schwarze Schnallenschuhe, weißer Schulterumhang, der natürlich staffierte Mops trägt golden gerändertes purpurnes Halsband. Halbrunder weißer Sockel mit Belag bunter Blumen und grüner Blätter. r. Zeigefinger fehlt, die anderen Finger repariert.
Meissen, um 1745 Modell von Eberlein 1743 ohne Marke. Formen-Nr. 461
Gegenstück: Scapin mit Katze und Vogelkäfig von Eberlein, August 1743, Formen-Nr. 456"

Die Figur wurde während des II. Weltkrieges stark beschädigt.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .