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Jäger Wenzel mit Jagdhund

Ident. Nr.: HF 293

ObjID: obj:2472828

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Johann Joachim Kaendler (1706 - 1775),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Datierung
um 1744
Abmessungen
Höhe: 32,7 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Standfigur des Jägers Wenzel mit dem Leibhund der Prinzessin Maria Anna von Sachsen (spätere Gemahlin des Kurfürsten von Bayern Max Joseph). Gelbe Uniform mit blauen Aufschlägen, blauer Weste, silbernen Knöpfen und Tressen. Unterm linken Arm schwarzer Dreispitz. Gelbe Hosen, schwarze hohe Jagdstiefel. Der sitzende Hund zur Rechten des Jägers am Leitseil weiß und rötlich gefleckt. Weißer Sockel mit Belag grüner Blätter und bunter Blumen. Seil in der l. Hand defekt, Zeigefinger der r. Hand, Zopfende fehlen.
Meissen um 1744 an der r. Flanke des Hundes vertieft eingegraben Schwertermarke (gezeichnete Schwerter) Modell von Kändler 1744. Formen-Nr. 503
Kändler, Man.-Akten: „Wenzel 15 Zoll hoch in seiner Statur und Kleidung nebst Ähnlichkeit von Gesicht aufs Sauberste in Ton poussiert.“"

Die Figur wurde während des II. Weltkrieges zerstört und konnte nur fragmentiert geborgen werden.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .