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Allegorie aus einer Folge der Erdteile "Amerika"

Ident. Nr.: 1912,10

ObjID: obj:2685434

n/a

Details (Expert)

Datierung
Ende 16. Jahrhundert
Material / Technik
Blei
Abmessungen
Durchmesser: 17,5 cm

Objektbeschreibung

"Amerika. In der Mitte eine nach links gewendete schreitende weibliche Figur, in den Händen ein Zepter und einen Bogen haltend, das Haupt mit Federn geschmückt. Am Lendenschurz ein Köcher mit Pfeilen. Im Mittelgrund Wölfin, Affe, Nashorn und Papagei unter exotischen Bäumen.
Die großen Plaketten mit den Darstellungen der vier Erdteile als allegorische Gestalten mit den charakteristischen Attributen gehen auf Stiche des Niederländers Marcus Geeraerts d. Ä. zurück und sind wohl auch Arbeiten eines niederländischen Meisters. Dafür, das dieser Maler in Deutschland tätig war, spricht die Verwendung der Plaketten als Dekor auf Iglauer Zinnschüsseln aus dem 1. Viertel des 17. Jhs."
aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 262-265
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .