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Halsuhr mit durchbrochenem Gehäuse

Ident. Nr.: 1899,176

ObjID: obj:2735381

Details (Expert)

Datierung
um 1580/90
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 2,9 x 6,3 cm

Objektbeschreibung

Kreisrundes, allseitig durchbrochenes Gehäuse. Profilierte Seitenwand mit hervortretendem Fries aus Bändern und gegenständigen Blumen. Im Deckel gruppieren sich herzförmige Schauöffnungen in zwei Reihen um ein Zentralmotiv aus Pflanzen und Rollwerk. In der Rückseite blühende Spiralranken symmetrisch in einer Blumenvase.-Zifferblatt: Stundenzahlen I-XII und 13-24, Viertelstundenteilung, Tastperlen. In der Mitte Spiralranken. Stundenzeiger aus Stahl. -Die Gangregulierung des Werkes später verändert. Keine Schnecke, die Feder des Gangwerks ohne Gehäuse, demnach einst ein Stackfreed als Ausgleich der abnehmenden Federkraft. Regulierung der Federspannung durch Zahnräder-Vorspann. Blatt zum Ablesen der Regulierung der Unruhen-Spiralfeder. Schlagwerk.
Dekore aus durchbrochenen Kreisformen und mit achsialsymmetrisch angeordneten Blumen in Vasen wurden im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts für Uhrgehäuse in Süddeutschland oft verwendet.
aus T. Hausmann, Alte Uhren, 1979, Kat. Nr. 89
MAKR

Letzte Aktualisierung: 25.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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