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Gefäß in Gestalt des Demelfraß auf dem Weinfass sitzend

Ident. Nr.: 1886,974

ObjID: obj:3746454

Details (Expert)

Beteiligte
Art des: Christoph Gandtner (1605),
Keramiker*in
Datierung
um 1600
Geografische Bezüge
Material / Technik
Keramik, farbig glasiert
Abmessungen
Höhe x Breite: 20 x 15 cm
Erwerbung
Direktoral-Assistent Herr Pabat

Objektbeschreibung

Inventareintrag:
Fayence-Gefäß, bunt emailliert. Auf einer Tonne, in welcher ein Mann steckt (Bacchus), dessen Kopf am oberen Ende der Tonne heraussieht, sitzt ein zweiter Mann (der Demelfrass) in Zeitkostüm, am Gürtel allerlei Eßwaren tragend, mit erhobenen Händen, in welchen er ursprünglich etwas hielt. Vorn an der Tonne die Inschrift: Ich bin der Demelfras und der Bachus im Weinfas.
ohne Kopf
(Mehrfach beschädigt; Kopf ergänzt.)

Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 25.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .