Vergoldeter Deckel eines Glaspokals
Ident. Nr.: O-1982,79 b
ObjID: obj:4005581
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glas in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten, vergoldet
- Abmessungen
- Höhe x Durchmesser: 12,9 x 11,3 cmDurchmesser: 8,3 cm (Auflegerand)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/4005581
Objektbeschreibung
Gebauchter Deckel aus farblosem Glas, innen mit Abriss, Mündungsrand
beidseitig vergoldet, auf der Schulter sind Kriegsarmaturen in
Goldmalerei dargestellt, die Gegenseite schmücken drei ebenfalls
vergoldete Kugelungen, die Kanonenkugeln darstellen sollen. Der Ansatz
des hohen Knaufs ist eingezogen, darüber ein Massivbaluster mit fünf
polierten Längsfacetten und Oliven, teilvergoldet. Der Deckel ist krank.
Er wurde fälschlich einem Pokal mit dem Bildnis König Sophie Dorotheas
(1687–1757) zugeordnet. Formal zusammengehörig, gehört der Deckel
allerdings zu einem kleineren Pokal. Überdies wäre es äußerst unüblich,
der preußischen Königin einen Dekor aus Kriegsarmaturen zuzuordnen.
Stattdessen dürfte der Deckel zu einem Pokal auf König Friedrich Wilhelm
I. (1688–1740) oder einem seiner ranghohen Militärs passen. [Verena
Wasmuth]
MAKR
Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
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