Aramäisches Ostrakon, Brief
Ident. Nr.: P 10679
ObjID: obj:607097
Kontakt
Einrichtung:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
E-Mail:
aemp@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Genauer: Spätzeit
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Ton, gebrannt (Material); beidseitig, beschriftet (Technik)
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 9,8 x 11,2 x 0,7 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/607097
Objektbeschreibung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten.
Brief mit einer Mitteilung, deren Inhalt nicht klar wird. Es wird das Pessach-Fest erwähnt. Weder der Absender noch der Adressat sind genannt.
http://elephantine.smb.museum/record/ID100079
(V. Lepper / St. Wimmer)
Letzte Aktualisierung: 25.08.2025
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Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
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aemp@smb.spk-berlin.de