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Koptisches Pergament mit einem Amulett/ Fluchtext mit Zeichnung eines Dämons

Ident. Nr.: P 8503

ObjID: obj:607298

Details (Expert)

Beteiligte
Carl August Reinhardt (4.2.1856 - 25.11.1903),
Käufer*in
Datierung
9. Jh.
Weitere Titel
Sammlungstitel: Koptisches Pergament mit einem Amulett/ Fluchtext mit Zeichnung eines Dämons
Übersetzung: Coptic parchment with an amulet/ curse text with drawing of a demon
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 16 x 15,5 x 0,02 cm

Objektbeschreibung

Dies ist ein koptisches Pergament mit einem Fluchtext. Abdallah spricht Flüche gegen Mouflehalpahapani aus. Um die Wirkmächtigkeit eines solchen Textes zu unterstreichen, wurde eine Zeichnung hinzugefügt. Des Weiteren beinhaltet der koptische Text verschiedene Anspielungen auf das Alte Testament.
(V. Lepper)

Letzte Aktualisierung: 09.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).