Deckelpokal mit Monogramm FR und Posthorn
Ident. Nr.: W-1971,84 a,b
ObjID: obj:884734
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
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Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Ausführung: 1746
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glas in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten
- Abmessungen
- Höhe: 31 cmHöhe: 21,1 cm (Pokal)Durchmesser: 10,2 cm (Fuß)Durchmesser: 9 cm (Mündung)Höhe x Durchmesser: 10,9 x 9,5 cm (Deckel)Wandungsstärke: 0,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/884734
Objektbeschreibung
Pokal mit zugehörigem Deckel aus farblosem Glas, Abriss am Boden,
breiter Tellerfuß, angesetzt ein Schaft aus Baluster und Nodus zwischen
Ringscheiben mit je einer eingestochenen Luftblase. Die hohe,
becherförmige Kuppa zeigt auf der Schauseite das geschnittene
Ligaturmonogramm "FR" (Fridericus Rex) unter der Bügelkrone und zwischen
gekreuzten Palmzweigen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein
Posthorn über der Jahreszahl 1746 abgebildet, zwischen gekreuzten
Lorbeerzweigen. Den verwärmten Mündungsrand ziert ein mattiertes,
breites Band mit polierten Perlen, unten mit kleinen Halbkreisen. Der
Deckel ist auf der Schulter mit einem Kranz aus einer Lorbeerranke
verziert, der Knauf aus Nodus und Baluster jeweils mit eingestochener
Luftblase und zwischengesetzter Ringscheibe komponiert.
Dieser Deckelpokal von 1746 könnte anlässlich des Dienstjubiläums eines
Postmeisters entstanden sein, Gläser zu ähnlichen Ereignissen – wenn
auch aus dem 19. Jahrhundert – sind überliefert (vgl. Potsdam Museum,
Inv.-Nr. 80-347-GL, publiziert im Themenportal "Brandenburgisches
Glas"). Damals war das Reichspost-Lehen noch im Besitz der Familie von
Thurn und Taxis. Als Hersteller kommen die Glashütten in Zechlin, Tornow
und Marienwalde infrage, in denen 1746 farblose Hohlgläser mit Schnitt
veredelt wurden. [Verena Wasmuth]
MAKR
Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.de