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Pokal mit Amorknabe und Sinnspruch

Ident. Nr.: O-1964,50

ObjID: obj:887083

Details (Expert)

Beteiligte
Zuschreibung unsicher: Potsdamer Glashütte (1674–1736),
Glashütte
Zuschreibung unsicher: Zechliner Glashütte (1737–1890),
Glashütte
Datierung
Ausführung: um 1730-1740
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 20,2 x 11,6 cm

Objektbeschreibung

Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Bodenkugel, leicht ansteigender Scheibenfuß mit versenktem Zungenfries, angesetzt ein massiver, sich konisch weitender Schaft mit achtfacher in Rundbögen auslaufender Facettierung in zwei Etagen übereinander, der nahtlos in die Kuppa übergeht. Die Kuppawandung ist mit der Darstellung eines unter einem Baum sitzenden Amorknaben auf einem Landschaftssockel dekoriert, daneben ein kubisches Monument und verschiedene Pflanzen. Darüber die Umschrift: Durch Gedultt und Zeitt. Den verwärmten Mündungsrand ziert ein Kranz aus geblänkten Kugeln. Das Glas ist fortgeschritten krank. Trichterpokale mit "gemuscheltem" Schaft und mythologischem Sujet aus der Potsdamer bzw. Zechliner Hofglashütte sind mehrfach überliefert. Sie werden meist in die Jahre 1730 bis 1740 datiert und mitunter dem Glasschneidermeister Elias Rosbach (tätig 1727–1765) zugeschrieben (vgl. Klesse/Mayr, Veredelte Gläser, 1987, Kat. 137; Baer, Ausgewählte Werke, 1975, Kat. 26, S. 126f.; Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 33.4+6). Spätere Pokale diesen Typs sind ebenfalls bekannt, diese sind zudem überwiegend vergoldet. [Verena Wasmuth]
MAKR

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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