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Schüssel mit Tierkampf und Planetengöttern

Ident. Nr.: K 4567

ObjID: obj:890641

Details (Expert)

Datierung
Modell von 1568
Abmessungen
Durchmesser: 23,7 cm

Objektbeschreibung

Teller mit flacher, aus geätzter Form gegossener Reliefverzierung. In der Mitte ein Greif und ein Löwe im Kampf. Auf der Fahne sieben Medaillons mit Personifikationen der Planeten mit den Umschriftn: SATVRNVS DER HOCHST VND GROST PLANET - IVPITER DER ANDER PLANET VND HERSCHR - MARS DER DRIT PLANET EIN FEINT DES FRIDES - SOL DER VIERDE PLANET DER EDELSTE REGENT - VENVS DER FVNFTE PLANET EIN BVLERI _ MERCVRIVS DER SECHSTE PLANET 1568 - LVNA DER SIEBENDE VND KLEINST PLANET. Zwischen den Medaillons Rankenwerk und Tiere: ein Löwe mit Kanne und Schriftband mit NH, zwei Einhörner, zwei Hirsche, über einen Baumstamm springend, auf diesem die Signatur 68 BH in Ligatur und zwei Greifen. (Hintze II, Nr. 109 e)

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .