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Zeit und Ewigkeit

Ident. Nr.: M 1446 a,b

ObjID: obj:903487

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Wilhelm Christian Meyer (1726 - 1786),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) (gegründet 1763)
Datierung
1766
um 1780
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe: 28,8 cm
Andere Maße: Plinthe 12,4 x 12,4 x 12,3 cm
Gewicht: 978 g
Höhe: Sockel 12 cm
Andere Maße: Sockel 18,2 x 18,2 x 18,2 cm
Gewicht: 1346 g
Höhe: 40,8 cm (Gesamt, mit Sockel)

Objektbeschreibung

Die Figurengruppe besteht aus einer verschleierten Frau, die in der Rechten einen Schlangenring, den Ouroboros, als Symbol für Werden und Vergehen hält. Ihre Linke legt sie auf das Haupt des am Boden kauernden alten, geflügelten Mannes, der als Chronos zu lesen ist. Er hat in der Rechten ein Stundenglas und greift mit der Linken rückwärtig zur Sense. Die Allegorie der Ewigkeit steht mit ihrem linken Fuß auf dem Sensenblatt, womit sie den Triumph über die Vergänglichkeit symbolisiert. Das Motiv geht auf die barocke Bilderemblematik zurück, besonders Cesare Ripa.
Ausführlich ist die Gruppe 2016 behandelt in: Dorothee Heim: Die Berliner Porzellanplastik (...), Kunstgewerbemuseum SMB Berlin, Regensburg 2016, S. 249-252, Kat. Nr. 22
ClKa

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Hirsch, Eichenkranz sowie Figürchen und Blätter im Schalengrund gegossen. Schalenrand gesondert gearbeitet. Fußrand und -zarge, Schalenrand, innerer Rand der Schalenbuckel, Reliefs des Fonds sowie Mittelteil mit Ausnahme des Hügels vergoldet. Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails, Schale mit einer Art Bajonettverschluß am Fuß befestigt. Ein Schalenbuckel beschädigt.Schalenkörper in der Grundform und der Art des Dekors dem des vorhergehenden Stückes nahe verwandt, Wölbungen flacher, Umzäunung des Hügels abweichend, Hirsch wohl nach demselben Modell gegossen. Sechspassiger, breitrandiger und gebuckelter Fuß, Zarge mit durchbrochenen Vierpässen in Rauten. Gedrehter Schaft aus mehreren Reihen gegenläufig angeordneter und miteinander verschränkter Fischblasenbuckel. Schale durch 14 Halbbuckel gegliedert, Rand gekehlt und profiliert. Auf dem gepunzten Fond getriebenes, aus einem Stamm entspringendes Astwerk, darum herum aufgelegte Akanthuswedel, Hirsche, Hunde und ein Jäger mit Spieß und Jagdhorn. In gekehlten Stufen hochgewölbtes Mittelteil, bekrönt von einem liegenden Hirsch auf einem Hügel mit Flechtwerkzaun, Türchen und Vorhängeschloß. Auf den Stufen ein Distel- und ein von acht Rosetten gehaltener Eichenkranz.Die beiden am Zaun befestigten emaillierten Wappen gehören Cord Lange (gest. 1506) und seiner Frau Ghebeke Schomaker (gest. 1502). Die Stiftung an den Rat dürfte noch zu Lebzeiten des Bürgermeisters erfolgt sein. Sehr wahrscheinlich entstand das Stück in derselben Werkstatt wie Inv. Nr. 1874,395, gehört aber mit seinem gedrehten Schaft – in der ungefügen, quellenden Buckelung technisch offenbar noch nicht beherrscht – einer späteren stilistischen Phase an .