Stillleben mit Weintraube
Ident. Nr.: NG MB 24/2000
ObjID: obj:959661
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Museum Berggruen
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1914
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Stillleben mit WeintraubeOriginaltitel: Nature morte à la grappe de raisinÜbersetzung: Still Life with a Bunch of Grapes
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Galerie Kahnweiler, Paris,
- Juni 1914Kauf: Agnes E. Meyer, New York,
Juni 1914291 Modern Gallery, New York,
395534Lydia Lane, New York,
395535Earl Stendahl Gallery, Hollywood/Los Angeles,
1953Auktion: Davis Bathurst/Christie´s, New York,
15.11.1989Kauf: Heinz Berggruen, Berlin/Paris,
15.11.1989–2000 - Material / Technik
- Öl, Kohle und Sägespäne auf Pappe
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 26,7 x 25 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/959661
Objektbeschreibung
Dieses kleine Stillleben ähnelt den anderen Werken Picassos aus der Mitte der 1910er-Jahre durch die Auswahl der Objekte, die es bilden. Eine besondere Nähe unterhält es zur „Hommage à Max Jacob“ aus demselben Jahr (NG MB 22/2000) durch die abwechselnd mit blauen und roten Punkten bemalte Fläche. Die gleichen Punkte finden sich auch auf der Plastik des Absinth-Glases wieder (NG MB 23/2000), welche teilweise und höchst unüblich den Innenraum des Glases zeigt. Auf diesem Stillleben ist das gesamte Glas im Grunde ein Negativ, seine Umrisse werden erst durch den schwarzen Hintergrund deutlich. Auffällig sind zudem die Sägespäne, welche die Weintrauben bilden, eine weitere Spielart Picassos, wertlose Alltagsmaterialien wie Zeitungspapier (zu sehen in „Glas und Würfel“, NG MB 21/2000) in seine Gemälde zu integrieren. In diesem Fall ist die Zeitung nur gemalt und durch die drei Buchstaben „JOU“ für Journal rechts angedeutet. Das Stillleben wurde 1914 von dem Pariser Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler an Agnes E. Meyer nach New York verkauft und war somit eines der ersten Werke Picassos, die Aufnahme in eine Sammlung in den Vereinigten Staaten fanden. | Gabriel Montua
Letzte Aktualisierung: 25.03.2026
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Einrichtung:
Museum Berggruen