Maja
Ident. Nr.: B 40
ObjID: obj:966081
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1942 (Guss 1949/1950)
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- im Besitz des Künstlers,
1950Kauf: Galerie des 20. Jahrhunderts, Berlin (West),
1950–1968 - Material / Technik
- Bronze
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 224 x 56 x 52 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/966081
Objektbeschreibung
Die überlebensgroße Plastik „Maja“, eines der Hauptwerke von Marcks, festigte vor allem dessen Bekanntheit in den USA. Insbesondere die 1952/1953 in Philadelphia, Chicago und New York gezeigte Ausstellung „Sculpture of the Twentieth Century“ brachte ihr große Aufmerksamkeit und führte zu zahlreichen Ankäufen amerikanischer Museen und Sammler, vermittelt durch Curt Valentin, der den Bildhauer seit 1937 in seiner New Yorker Galerie vertrat. Marcks hatte das Modell 1943 fast unversehrt aus den Trümmern seines am 22. November 1943 vollständig zerstörten Atelierhauses in Berlin-Nikolassee bergen können. Ein Jahr zuvor hatte der Bildhauer die Figur nach seiner damals 21-jährigen Tochter Ute (1921–1993) modelliert. Als eigenständigen Entwurf ließ er auch das seinerzeit entstandene 2:1-Modell gießen (WVZ Rudloff 1977, 405) und vergrößerte es noch im selben Jahr zu der bekannten, 2,24 Meter hohen Version, die auch Adolf Jannasch beeindruckte, weshalb er sie 1950 für die West-Berliner „Galerie des 20. Jahrhunderts“ ankaufte: „Ebenso sah ich mir bei Noack die Maja an ehe sie verschickt wurde und kam dann doch zu dem Entschluss, bei Ihnen anzufragen […], was die Maja, die mir doch eine der größten Arbeiten der letzten Zeit zu sein scheint, für Berlin kosten würde“ (Brief an Gerhard Marcks, 1.8.1949, Landesarchiv Berlin, B Rep. 014-1623). Es entstand eine Auflage von insgesamt 13 Exemplaren, vier davon wurden posthum gegossen. | Yvette Deseyve
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Neue Nationalgalerie
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