Porträt Ferruccio Busoni
Ident. Nr.: B 72/10
ObjID: obj:968196
1955 erworben durch das Land Berlin
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1925
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Porträt Ferruccio BusoniÜbersetzung: Portrait of Ferruccio Busoni
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Herbert Kiper, Berlin,
1955Auktion: Auktionshaus Leo Spik, Berlin,
391554Galerie des 20. Jahrhunderts, Berlin (West),
1955–1968 - Material / Technik
- Bronze
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 41,5 x 23 x 26,5 cm (inkl. Holzsockel)
- Erwerbung
- 1955 Ankauf aus dem Auktionshaus Leo Spik, Berlin, durch das Land Berlin mit Mitteln der Deutschen Klassenlotterie für die Galerie des 20. Jahrhunderts (West)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/968196
Objektbeschreibung
Der aus Italien stammende Komponist und Klaviervirtuose Ferruccio Busoni (1866–1924) hatte zuletzt eine Meisterklasse für Komposition an der Berliner Akademie der Künste unterrichtet. Das Bildnis entstand ein Jahr nach seinem Tod im Auftrag der Witwe, Gerda Busoni. Ihr Dankesbrief vom 18. Dezember 1925 ist im Archiv des Georg Kolbe Museums, Berlin (GK.79), erhalten. Ebenfalls im Jahr 1925 wurde das Busoni-Grabmal von Kolbe für den Friedhof in Berlin-Friedenau geschaffen, das von einer Genius-Figur bekrönt ist. Diese Statuette befand sich ab 1957 für einige Jahre in der West-Berliner „Galerie des 20. Jahrhunderts“ (Adolf Jannasch, Die Galerie des 20. Jahrhunderts, Berlin [West] 1963, 4. Aufl., Nr. 277). Die Bronzebüste des Komponisten wurde 1955 im Berliner Kunsthandel erworben (Auktion 405, Aukt.-Kat. Leo Spik, Berlin [West], 1955, S. 32, Nr. 380, Taf. 9). Sie stammt aus dem Nachlass Busonis. Der ursprüngliche Steinsockel, der durch historische Fotos dokumentiert ist (Archiv Georg Kolbe Museum, Berlin, GKFo-0278_01), war offensichtlich verloren gegangen. Stattdessen ist das Bronzebildnis auf unauthentische Weise in einen geschnitzten Holzsockel eingefügt worden. Unzutreffend ist, dass sich ein Zweitguss des Porträts in der Hochschule für bildende Künste (heute Universität der Künste) befand (http://www.galerie20.smb.museum/werke/968196.html [9.12.2020]). Die Büste in der Nationalgalerie ist ein Unikat. | Ursel Berger
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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nng@smb.spk-berlin.de