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Ident. Nr.: I. 9085.1

ObjID: obj:1521001

Details (expert)

Date(s)
17. Jahrhundert
Datierung engl.: 17th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Usbekistan,
Land
Herkunft (Allgemein): Turkmenistan,
Land
Dimensions
Länge: 40,5 cm
Breite: 3,6 cm
Gewicht: 445 g

Object Description

Geschmiedetes Messer aus damasziertem Stahl mit vergoldetem Dekor und einem Griff aus Eisen, der mit Elfenbein verkleidet ist. Die Klinge des Messers ist gerade und spitz zulaufend; seine Rückenpartie erscheint etwas verstärkt. Der Korpus des Griffes hat seitlich zwei halbrunde Vertiefungen für die Verkleidung mit Elfenbein. Am Rücken sowie am Klingenansatz sind noch Reste von Vergoldungen erkennbar, die ein vegetabiles Ornament erahnen lassen.
Auf der Klinge ist die Wolkenfärbung des Damaszener Stahl gut zu erkennen. Diese entsteht durch ein kompliziertes Verfahren, bei dem verschiedene Stahlhärten in Schichten geschlagen werden. Die Vorteile des berühmten Damaszener Stahls sind seine besondere Härte bei großer Flexibilität.
Zu dem Messer gehören ein weiteres kleines Messer I. 9085.2 und die Doppelscheide I. 9085.3.

Last updated: 29.07.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.