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Ident. Nr.: I. 6376

ObjID: obj:1521086

Details (expert)

Date(s)
12./13. Jahrhundert
Datierung engl.: 12th - 13th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Italien,
Land
Herkunft (Allgemein): Sizilien,
Region
Dimensions
Höhe: 12,8 cm
Breite: 12,2 cm
Dicke: 0,3 cm
Acquisition
1935 vom Preußischen Staat aus den Kunst-Beständen der Dresdner Bank angekauft und an die Staatlichen Museen zu Berlin überwiesen, Vorbesitz Albert Figdor, Wien

Object Description

Vollständig erhaltener Kamm aus Elfenbein. Der Kamm ist doppelseitig gearbeitet mit feineren Zinken auf der einen und gröberen Zinken auf der anderen Seite. Das Mittelfeld ist beidseitig bemalt und weist auf einer Seite ein vergoldetes Rankenmotiv mit schwarzen Konturen auf, welches von einem viereckigen Rahmen umfasst ist. Die Rückseite zeigt zwei Medaillons mit jeweils einem Pfau, der seitlich wiedergegeben ist. Zentral ist ein Palmettmotiv zu erkennen. Auf den Seitenstegen sind Wellenranken abgebildet.
Kämme wurden normalerweise aus Holz gefertigt (vgl. I. 7094) ; kostbarere Exemplare bestanden aus Elfenbein, Gold oder Silber (vgl. I. 3672 und I. 3673). Die Bemalungen auf dem Kamm sind typisch für Sizilien des 12. und 13. Jahrhunderts und finden sich auf anderen Gegenständen wieder, so auf Kästen und Pyxiden (I.586, KFMV 60, I. 1022)

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.