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Ident. Nr.: I. 2221

ObjID: obj:1521558

Details (expert)

Date(s)
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Dimensions
Höhe: 15,7 cm
Breite: 18,1 cm
Tiefe: 4,1 cm
Acquisition
1912 Filippo (Kauf); "1912 von Filippo in Paris erworben" (Inventarkarte)

Object Description

Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Die stark reliefierte Darstellung zeigt auf der rechten Seite eine frontal sitzende Figur mit einem Kelch in der linken Hand. Das Gewand ist längs mit blauen und lüsterbemalten Streifen und Flechtbändern versehen. Auf der linken Seite ist ein lüsterbemaltes, reliefiertes Rankenmotiv aus Palmetten und Blättern zu erkennen, das eine Blüte umschließt. Der Hintergrund ist lüsterbemalt und weist ein Rankenwerk auf.
Die Darstellung zeugt vom Geschmack der mongolischen Herrscher, der durch China beeinflusst wurde. Vergleichbar mit I. 485 und I. 486

Last updated: 02.11.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.