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Ident. Nr.: I. 572

ObjID: obj:1521672

Details (expert)

Date(s)
1274
Datierung engl.: 1274
hiǧra - dt.: 672
hijra - engl.: 672
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Material / Technique
Marmor, geschnitten, poliert, eingeschnitten
Dimensions
Höhe: 50,8 cm
Breite: 33,8 cm
Tiefe: 8,5 cm

Object Description

Hochrechteckige Grabinschrift aus Marmor. Die eingeschnittene umrahmte Inschrift im sogenannten Thuluth-Duktus beträgt neun Zeilen und nennt den Verstorbenen in Zeile 4 und 5: al-Facher Osman bin ʿAbd al-Karim bin Chalil al-Afwahi. In den Zeilen 6 und 7 ist das Todesdatum Dhu-l-Qaʿda 672 H./Mai 1274 n.Chr. erwähnt.
Die kursive Thuluth-Schrift, welche „ein Drittel“ bedeutet, war als ornamentale Schrift sehr beliebt und wurde in Kalligraphie, Bauinschriften und Titeln oft benutzt.

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.