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Ident. Nr.: I. 4199

ObjID: obj:1521776

Details (expert)

Date(s)
19. Jahrhundert
Datierung engl.: 19th century
Dimensions
Höhe: 29 cm
Breite: 17 cm
Tiefe: 38 cm

Object Description

Gefäß in Form eines Elefanten mit blauer und schwarzer Unterglasurbemalung. Der Elefant trägt eine Schabracke mit aufwändigem Binnendekor. Auf ihr sind fliegende Kraniche, fliehendes und von einem Löwen angefallenes Wild dargestellt. Der Rüssel und die Ohren des Elefanten sind ornamental verziert. Auf seinem Kopf und unterhalb seines Kopfes sitzt jeweils ein Treiber; auf seinem Rücken trägt er eine Sänfte, in der weitere acht Personen sitzen. Unter seinem Bauch ist ein großer Wasservogel dargestellt.
Der Boden des Gefäßes ist mit floralem Dekor versehen, die Sänfte und das Gefäß weisen die gleiche geometrische Verzierung auf.
Dieses Gefäß diente vielleicht als Teil einer Wasserpfeife. Dafür sprechen die Löcher am Elefanten, den Personen und dem Wasservogel als Öffnungen für die Schläuche und die Öffnung für den Metallbehälter mit Tabak im Zentrum der Sänfte.

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

Additional items from the collections

Vollständig erhaltener Kasten aus Elfenbein. Der rechteckige Kasten mit pultförmigem Deckel weist einen Kern aus Holzplatten auf, der ursprünglich wohl mit einem Textil ausgeschlagen wurde. Die Außenseite, die aus Elfenbeinplatten besteht, ist mit grüner, brauner und goldener Malerei verziert, die schwarz konturiert ist. Zu erkennen sind auf der Vorderseite zwei Medaillons mit jeweils einem Rankensystem gefüllt, die von Vögeln flankiert werden, darunter Wiedehopfe und Pfauen sowie Jagdhunde, die ein Rankenmotiv im Zentrum erfassen. Die Rückseite weist drei Medaillons auf, wobei das mittlere Medaillon mit einer stilisierten Löwendarstellung gefüllt und ebenfalls von Vögeln flankiert ist, während die beiden anderen Medaillons Rankenmotive zeigen. Die Schmalseiten sind identisch. Wiedergegeben ist eine Harfenspielerin in einem Medaillon, ebenfalls von Vögeln umgeben. Der schmale Rand des Deckels ist frontal mit einer Inschrift im Kufi-Duktus verziert und geht in Vogel- und vegetabile Motive über. Der Dekor an den Schrägseiten des Deckels weist ebenfalls Medaillons auf, die Rankenwerke und Gazellen zeigen, die wiederum teils von Vögeln, teils von Jagdhunden flankiert werden. Die Deckeloberseite wird von zwei stilisierten Löwen, jeweils in einem Medaillon und von Vögeln umgeben verziert. Die Messingscharniere sind lanzenförmig und vergoldet. An der Oberseite ist ein vergoldeter Griff befestigt, während an der Vorderseite ein Schloss mittig angebracht ist. Dieser Kasten gehört zu einer Gruppe von größeren und kleineren Kästen (vgl. I. 586, K 3103), die womöglich in Sizilien oder Süditalien hergestellt wurden, wobei ähnliche Kästen auch aus Spanien bekannt sind. Sie sind in Kirchenschätzen als Reliquienbehälter verwendet worden, aber wahrscheinlich auch als diplomatische Geschenke. Die Auftraggeber für solche Objekte stammten vermutlich aus dem höfischen Milieu.