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Ident. Nr.: Sam I. 369

ObjID: obj:1526507

Details (expert)

Date(s)
836 - 892
Datierung engl.: 836 - 892
Dynastie: Abbasiden
Dynastie - engl.: Abbasids
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Samarra,
Ort
Dimensions
Höhe: 15,8 cm
Breite: 6,1 cm
Tiefe: 1,5 cm

Object Description

Fragment einer Wandmalerei auf Gipsputz mit schwarzer, weißer, blauer, roter und gelblicher Bemalung sowie Spuren von Vergoldung. Das Fragment zeigt einen nach rechts gewandten Reiher mit blauem und gelbem Gefieder sowie ursprünglich rotem Schnabel. Die Darstellung gehört zu einem großen Fries von Tänzerinnen, die von Reihern und Reiher-artigen Vögeln flankiert werden.
In der Residenz der abbasidischen Kalifen in Samarra waren zahlreiche Paläste und Privathäuser mit Wandmalereien geschmückt. Der Fries mit mehreren Tänzerinnen stammt aus dem sogenannten Harem eines der Paläste.

Last updated: 27.10.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.